September 1989
ZAO „Belarussischer Sputnik“ und Internationales Bildungs- und Begegnungswerk Dortmund beschließen, gemeinsam eine Begegnungsstätte in Minsk zu bauen und zu betreiben.
Januar 1990
Eine deutsch-belarussische Jury entscheidet sich für den Entwurf des Architekten Richard Pierschke. Das Land NRW und die Evangelische Kirche von Westfalen erklären ihre Bereitschaft, den Bau der IBB Minsk finanziell zu fördern.
März 1991
Die Partner Belarussischer Sputnik und IBB Dortmund unterzeichnen den Joint Venture-Vertrag und einigen sich auf ein Statut. Weitere belarussischen Teilhaber werden später die Stadt Minsk und die Sberbank „Belarusbank“.

4. September 1994
Die Internationale Bildungs- und Begegnungsstätte Minsk wird in Anwesenheit des nordrheinwestfälischen Staatsministers Dr. Herbert Schnoor und des Minsker Oberbürgermeisters Alexander Gerassimenko eröffnet.
26. April 1996
Das IBB Dortmund führt in Kooperation mit der Stiftung „West-Östliche Begegnungen“ den Kongress „Tschernobyl mahnt“ durch.
August 1998
Belarussische Ghetto- und KZ-Überlebende sowie ehemalige Zwangsarbeiter reisen nach Münster zur Eröffnung der Wehrmachtsausstellung des Hamburger Instituts für Sozialforschung, um über ihr Schicksal zu berichten.
12. Februar 2001
Auf der traditionellen IBB-Partnerschaftskonferenz in Iserlohn beschließen 200 Vertreter deutsch-belarussischer Initiativen eine Kampagne für ein Förderprogramm Belarus „Grenzen überwinden“. Die Kampagne ist erfolgreich. Ein Jahr später wird das IBB Dortmund mit der Vergabe der von der Bundesregierung zur Verfügung gestellten Projektmittel betraut.

März 2001
Die Nachfrage von Firmen und Organisationen nach Büroräumen in der IBB Minsk führt zum Bau von vier neuen Gebäuden.
Juni 2001
IBB Dortmund und Minsk führen im Rahmen des „Civil Society Development Programme“ der Europäischen Kommission Programme zur Entwicklung und Qualifizierung der Medien in Belarus durch. Die Seminare und Trainings für Journalisten bilden den Auftakt zum Aufbau der IBB Medienakademie.
November 2001
Der IBB Minsk wird das Nagelkreuz von Coventry verliehen. Gewürdigt werden insbesondere das jahrelange Engagement für Versöhnung und Verständigung zwischen dem belarussischen und dem deutschen Volk.

21. März 2003
Auf dem Gelände des ehemaligen Minsker Ghettos nimmt die Geschichtswerkstatt ihre Arbeit auf. Die Geschichtswerkstatt wird vom IBB Dortmund, der IBB Minsk und dem Verband der Jüdischen Gemeinden in Belarus verantwortet.
August 2004
Der Bau des neuen Gebäudekomplexes der Rechts- und Konsularabteilung der Deutschen Botschaft ist abgeschlossen.
1. September 2006
Die IBB Minsk wird in IBB „Johannes Rau“ Minsk umbenannt. Die Feierliche Veranstaltung findet unter Teilnahme von Ehefrau Christina Rau und Tochter Anna, Staatsminister a. D. Herbert Schnoor, Außenminister Sergej Martynow, Minister a. D. Manfred Stolpe, Metropolit Filaret, dem Vorsitzenden der Jüdischen Gemeinde in Belarus Leonid Lewin und Botschafter Dr. Martin Hecker sowie weiteren hochrangigen Persönlichkeiten statt.


