Die Internationale Bildungs- und Begegnungsstätte „Johannes Rau“ in Minsk bemüht sich kontinuierlich um die Perspektive eines gemeinsamen Hauses Europa. Um dieses Ziel zu erreichen, werden Veranstaltungen unterschiedlicher Art organisiert, an denen Vertreter der Zivilgesellschaft, Politiker und Experten aus unterschiedlichen europäischen Ländern aktiv teilnehmen. Auf solche Weise fördern diese Veranstaltungen die Entwicklung der Zivilgesellschaft und der europäischen Perspektive für Belarus.
Eine der bedeutendsten Veranstaltungen in diesem Bereich ist die traditionelle Partnerschaftskonferenz deutscher und belarussischer Initiativen, die jedes Jahr stattfindet und einen Raum für offenen Meinungsaustausch schafft, die Entwicklung gemeinsamer Projekte sowie die Netzwerkbildung fördert.
Das Förderprogramm Belarus der deutschen Bundesregierung fördert ebenso die Zusammenarbeit deutscher und belarussischer Partnerschaftsinitiativen und stärkt die Fähigkeit zur Lösung lokaler Probleme im Sinne der nachhaltigen Entwicklung.
Der außenpolitische Arbeitskreis bildet seit Jahren ein wichtiges Forum, in dessen Rahmen Experten aus Hochschulen und wissenschaftlichen Einrichtungen gemeinsam mit Politikern aus den Ministerien und dem Parlament aktuelle Fragen zur konzeptionellen Entwicklung der belarussischen Außenpolitik diskutieren. Seminare zu aktuellen politischen Themen schaffen einen Raum für einen offenen Dialog. Gemeinsames Anliegen aller Teilnehmer ist es, aktiv Wege zur Förderung gesamteuropäischer Integrationsprozesse zu suchen.
Seit der Benennung nach Johannes Rau hat die IBB Minsk es sich zur Aufgabe gemacht, regelmäßig Veranstaltungen zu seinem humanistischen und politischen Erbe durchzuführen und hierzu bekannte Persönlichkeiten aus der deutschen Bundes- und Landespolitik und dem öffentlichen Leben einzuladen. Johannes-Rau-Gespräche finden regelmäßig im Laufe des ganzen Jahres statt.


