Seit der Benennung nach Johannes Rau hat die IBB Minsk es sich zur Aufgabe gemacht, regelmäßig Veranstaltungen zu seinem humanistischen und politischen Erbe durchzuführen und hierzu bekannte Persönlichkeiten aus der deutschen Bundes- und Landespolitik einzuladen.
Durch diese Gespräche soll die belarussische Öffentlichkeit mehr Informationen über die außen- und innenpolitischen Aktivitäten von Johannes Rau vor dem Hintergrund der deutschen Geschichte erhalten. Durch die Auseinandersetzung mit den Rau leitenden ideellen Überzeugungen soll eine Reflexion darüber angestoßen werden, welche Aspekte hiervon von Bedeutung für die belarussische Situation und die deutsch-belarussischen Beziehungen sind. Indem am Beispiel des Lebenswegs von Johannes Rau deutlich wird, wie Deutschland in der schwierigen Situation nach dem Zweiten Weltkrieg den Weg in eine demokratische Gesellschaft fand, eröffnen sich neue Antworten auf die Frage, wie Belarus mit seinem sowjetischen Erbe umgehen soll, wie die junge Generation sich in die Politik einbringen kann und wie ein Ausweg aus der politischen Isolation von Belarus möglich ist.
- 22. September 2008 „Johannes Rau – Realpolitiker und Visionär“, Referent Rüdiger Frohn, ehemaliger Chef des Bundespräsidialamtes 1999-2004
- 22. Oktober 2007 „Politische und wirtschaftliche Transformation in Europa
am Beispiel des Landes Brandenburg“, Referent Matthias Platzeck, Ministerpräsident des Landes Brandenburg
- 23. März 2007 «Handeln in historischer Verantwortung – Erbe von Johannes Rau», Referent Dr. Manfred Stolpe, Bundesminister a.D.


